Das Manifest

der schlechte ruf  ist eine Zeitung, ein Blog, eine Aktion, eine Idee!

Ich bediene mich der Anonymität und vertraue auf das Wohlwollen für alle und die Ehrlichkeit vor sich selbst. Durch das Wort will ich Handlung erzeugen. Es geht um die Kunstwelt.

Es geht um die Menschen, die für und mit ihr arbeiten. Es geht um das Leid, die Tragik und den Frust während der Produktion von Genialität in der Kunst. Die Repetitive, sich selbst auszubeuten, um sich ausbeuten zu lassen. Die Endlosschleife von Strukturen, welche sich bedingen und scheinbar nicht verändert werden können.

Die Ära der brotlosen Künstler*in ist vorbei! Lange vorbei! Welche Ära nun beginnt, wollen wir hier gemeinsam entscheiden und gestalten. Vielerorts braucht es Abriss, Umdenken und das Spielen mit Möglichkeiten. Protest und Widerstand in Aktionsform zur Schaffung von Veränderung. Ich will hier eine Plattform der Solidarität erproben, um gemeinsam zu bewegen.

Ich rufe euch auf! Schreibt mir! Berichtet mir! Ich will euer Wort, eure Geschichten, Beweise und Belege, Erzählungen, famose Druckmittel, skandalöse Tatsachen und schaurige Einzelheiten.Kann ich hier Missstände ausräumen? Hospitant*innen ein Selbstwertgefühl geben? Gleiche Beachtung und Budgetierung von Kinder- und Jugendtheater einfordern? Gleichberechtigung in Position und Bezahlung durchsetzen? Angemessene Honorierung der künstlerischen Arbeit erwarten, ohne dass das Sozialgeld gestrichen wird? Absurde Förderkriterien aufheben? Ressourcen schaffen? Raum geben? Arbeitswert definieren? Kunst machen?

Ich kann Informationen sammeln und aufklären, berichten und verbreiten. Wir können uns austauschen und verhandeln. Ich habe Methoden, Taktik und Gefühl. Ihr habt die nötigen Informationen. Wir sind machtvoll, einsatzbereit und mutig.

Ich gehe raus. Raus in den öffentlichen Raum. Ihr werdet mich sehen, mich erkennen und mir helfen. Ich bin überall und ich werde immer mehr.  Ich, ihr, wir bleiben anonym. Es geht nicht darum, wer wir im Einzelnen sind. Solidarität steht hier übergreifend für alle, die partizipieren wollen und auch für die, die es nicht wollen oder können. Die Notwendigkeit unterschreiben wir hier gemeinsam!!!

Hochachtungsvoll

B.Gold

Hintergrund, Redaktion

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