Goldener Reigen in Bochum

B.Gold im Kreis der engeren Verdächtigen

In der Metropole Bochum (Ruhrgebiet/NRW) tragen sich in den letzten Wochen seltsame Dinge zu. Skulpturen in der Innenstadt erstrahlen plötzlich im goldenen Glanz. Was für Passanten nach einer Aufwertung der sonst eher bräunlichen Figuren wirken mag, verärgert die Stadt Bochum enorm. Kurzerhand stellte sie Anzeige wegen Sachbeschädigung und Vandalismus gegen unbekannt in mehreren Fällen.

Nun erreichte die ermittelnde Kriminalpolizei ein Hinweis aus dem näheren Umfeld der Presse. B.Gold kommt in den engeren Kreis der Verdächtigen. Es wurde haarscharf kombiniert: B.Gold samt der Aktion „Der schlechte Ruf“ arbeiten ebenfalls mit der Farbe Gold, so ist der Logoschriftzug sowie die Homepage in gold/weiß designt. Der Hintergrund zeigt flüssiges, glitzerndes Gold. Als Adresse gibt B.Gold das atelier automatique an, ein angesagter Co-Workingspace am Rande des Rotlichtmileus in Bochum. Das Atelier postete bereits im November vergangenen Jahres ein Video, in dem vermummte Personen ein Rolltor golden ansprühen. Zudem ist das von Hippstern gestaltete Ladenlokal in rot und gold gehalten.

Die Hinweise verdichten sich, die Kriminalpolizei ermittelt.

Entscheidende Fragen bleiben jedoch: Was haben vergoldete Statuen in der Bochumer Innenstadt mit einer Aktion zu tun, die sich gegen die prekären Arbeitsbedingungen in der Kunst richtet? Wo könnte B.Gold hier einen Zusammenhang sehen? Und: ist Gold nicht einfach nur eine Trendwelle, die versucht wird, von verschiedensten Aktivist*innen geritten zu werden?

Informationen zu den Taten gibt es z.B. bei der WAZ (Link, hier klicken für den Artikel)

B.Gold, Bochum, Redaktion

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