Nachgefragt …

… Zur Affäre Prinzregenttheater/Dreher
Das Drama um das Prinzregenttheater in Bochum will und will kein Ende nehmen. Nach dem jähen und viel zu frühen Ende von Romy Schmidts erfolgreicher Intendanz, dauerte es Wochen, bis ein*e Nachfolger*in bestimmt war. Böse Gerüchte und aufgeheizte Gemüter begleiteten die Wochen der Ungewissheit und konnten sich auch von der schlussendlich bekannt gegeben Wahl nicht besänftigen lassen: Hans Dreher, bisheriger Intendant des Bochumer Rottstr5 Theaters, soll die Leitung des renommierten Privattheaters übernehmen. Bestimmt von einer Jury sowie dem Vorstand des Theatervereins. Doch das Gerücht, dass die vorgestellte Bochumer Lösung durch den Willen des Vorstands erwirkt wurde und nicht etwa durch eine Bewerbung Drehers zustande kam, hält sich hartnäckig.

In alter Manier fragte B.Gold schriftlich beim Vorstand, der Jury und Herrn Dreher persönlich nach dem Stand der Dinge. Nicht etwa in der Absicht die Entscheidung für die neue Intendanz zu bewerten, sondern einzig und allein um der brodelnden Gerüchteküche das Feuer zu nehmen.
Leider erhielt B.Gold keine Antwort und veröffentlichte über Facebook ihre Nachfrage. An den Reaktionen war deutlich abzulesen, dass das Thema nach wie vor für Furore sorgt. B.Gold wurde nicht nur für ihre Art und Weise der Nachfrage getadelt, sondern auch für die Infragestellung der Causa Dreher.
B.Gold und ihr Nachrichtendepartement sind nach wie vor an der Richtigstellung der Affäre interessiert und freuen sich über sachdienliche Hinweise.

 

Hintergründe zum prinzregenttheater gibt es als Link z.B.
bei den Ruhrbaronen
bei der WAZ

 

Der Brief von B.Gold, der mit Auszügen aus dem Wallace-Buch „Das geheimnisvolle Haus“ geschrieben wurde:

Sehr geehrter gnädiger Herr Dreher,

ich habe einige sehr wichtige Nachrichten erhalten, die Ihre Angelegenheiten bezüglich der neuen Intendanz am Prinzregenttheater betreffen. Es steht die Vermutung im Raume, dass Sie sich nicht um diese Bestimmung beworben haben und somit eine Lüge inszeniert wurde.

Ich bin sicher, Sie können nicht dulden, daß Ihr Name mit dieser Vermutung in irgendeiner Weise verknüpft wird. Als neuer Intendant könnten Sie natürlich denken, daß Ihr Reichtum und Ihre Stellung in der Gesellschaft Sie von dem Gerede anderer Leute unabhängig machen, aber ich kann Ihnen versichern, daß die Mitteilungen, die mir zugegangen sind, schwerwiegende Folgen haben würden, wenn ich sie der Szene unterbreitete.

Damit die Sache keine weiteren Kreise zieht und um Ihre Verleumder zum Schweigen zu bringen, ist unser Nachforschungsdepartement bereit, diese Skandalgeschichte richtig zu stellen. Bitte senden Sie mir innerhalb von 24 Stunden aussagekräftige Beweise bezüglich ihrer Bewerbung, um Ihre Unschuld aufzudecken.

Versuchen Sie aber unter keinen Umständen, dieses Schreiben unbeachtet zu lassen.

Hochachtungsvoll
B. Gold

Anonyme Hinweise, Bochum, Nachgefragt, Redaktion

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